• Dudenstand auf der FBM 17

FBM 17 – Ein Interview mit der Autorin und Agenturchefin Petra van Laak

Die internationale Frankfurter Buchmesse (kurz: FBM) ist die größte Buchmesse der Welt. Verleger, Autoren, Agenten, Lizenzhändler, Vertreiber, Hersteller, Grafik-Designer – alles tummelt sich jedes Jahr wieder in den Frankfurter Messehallen. Auch Petra van Laak war dort, um ihr neues Buch zu promoten. Fabian Strippel stellte ihr ein paar Fragen.

 

Was hat Ihnen dieses Jahr am besten auf der FMB17 gefallen?

Das Gastland Frankreich. Das passte einfach perfekt, denn um ein Stück an meinem jeweiligen Manuskript voranzukommen, ziehe ich mich ja gerne für 2 bis 3 Wochen nach Frankreich zurück. Der erste Stock in der Halle gehörte ganz den Franzosen, mit Bistro, Café, Croissanterie. Einen großen Bereich nahmen die Kinderbücher ein. Illustrationen zum Niederknien.

 

Gab es den „klassischen Besucher“ am Stand des Dudenverlags?

Ja, doch. Viele Lehrerinnen und Lehrer, Kolleginnen und Kollegen aus der schreibenden Zunft. Sie waren z.T. sehr überrascht von dem erweiterten Programm des Verlags. Neue Titel, neue Aufmachung. Ich finde es super.

 

Was war die beste Frage, die Ihnen auf der Messe gestellt wurde?

Excuse me, where can I find Ulrich Wickert?

 

Gibt es einen Geheimtipp, einen Newcomer, der Sie beeindruckt hat?

Ob das ein Geheimtipp ist, weiß ich nicht, jedoch finde ich „Die Chefin – Roman einer Köchin“ von Marie NDiaye hinreißend. Der Roman gehört zu Iris Radischs Bücherkanon in „Warum Franzosen so gute Bücher schreiben“. Nachvollziehbar.

 

Was unterscheidet die FBM von anderen Buchmessen?

Größer, lauter, verrückter, internationaler. Eben wahnsinnig interessant – und wahnsinnig anstrengend.

 

Vielen Dank für das Gespräch.

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